Gesund und Munter -
von den Zähnen bis zu den Zehen

Autorin: Yvonne Cherubini, 14.04.2017, Fotos:Kathrin RIchter, Yvonne Cherubini

Über die Gesundheit seines Hundekindes sollte man einige wissen ...


Worauf schon vor der Adoption eines Hundekindes geachtet werden kann - eine gesunde liebevolle Kinderstube

Am Besten ist es, wenn Du Dir die Zeit nimmst und den Züchter im Vorfeld besuchst. Schau Dir die Umgebung genau an, dann erst entscheide Dich, ob Du einen Welpen von diesem Züchter adoptieren willst. Achte schon bei Deinem ersten Besuch auf folgendes:
Dein erster Eindruck ist ganz wichtig: Was sagt Dein Bauchgefühl?
Wächst Dein Welpe in einem behüteten, liebevollen und vertrauenswürdigen Zuhause auf? Das ist die absolute Basis, die auf jeden Fall gegeben sein sollte! Die Mutter der Welpen sollte immer am gleichen Ort wie ihre Kleinen sein. Optimal ist es, wenn der Vater ebenfalls vor Ort ist oder ein weiteres fürsorgliches Alttier. Beobachte die Mutter eine Weile in ihrem Umgang mit den Welpen. Ihr Umgang sollte liebevoll, fürsorglich und beschützend sein.
Wie ist ihr Gemütszustand? Checke außerdem den Gesundheitszustand der Mutter: macht sie einen vitalen und gepflegten Eindruck? Wie ist ihr Ernährungszustand? Ihr Fell sollte dicht und glänzend sein. Die Augen klar, ihre Ohren trocken und sauber, die Schnauze leicht feucht und sauber, die Analregion rein. Die Krallen nicht brüchig, sondern fest und stark. Sie sollte keine Wunden haben, die Zitzen sollten nicht entzündet sein.
Dann wende Dich den Welpen zu: wie verhalten sie sich? Klar kommt es immer darauf an, in welcher Situation Du sie gerade antriffst (schlafen, trinken..). In einer aktiven Phase sind sie verspielt und neugierig, sie agieren untereinander, sind lebhaft, aufgeweckt und munter. Apathisches Verhalten (nicht zu verwechseln mit Müdigkeit) ist ein Warnzeichen!
Wie steht es um ihre Gesundheit? Ihr Fell sollte weich und flauschig sein, sauber und glänzend. Sie sollten gut genährt sein, dh. kompakt und wohlgeformt, aber nicht aufgebläht. Ein dicker, aufgeblähter Bauch kann ein Hinweis auf Parasitenbefall sein. Ihre Augen sollten klar und glänzend, ihre Ohren sauber und trocken, ihre Schnauze leicht feucht und rein sein. Ihr After sauber und frei von Verkrustungen (was ein Hinweis auf Durchfall sein könnte).
Dann wende Dich ihrer Umgebung zu: wo sind sie untergebracht? Die Hunde sollten Familienanschluss haben. Das heißt, am Besten mit im Haus oder der Wohnung des Züchters, oder aber in unmittelbarer Umgebung zum Haus. Wird ihnen genügend Wasser und Futter bereitgestellt? Auf welchem Untergrund bewegen sie sich? Ist ihre Umgebung sauber?

Der Tag der Adoption - den Impfpass checken

Ein seriöser Züchter gibt seine Welpen frühestens (!) mit 8 Wochen ab. Mit der Abgabe solltest Du einen Kaufvertrag und einen Impfpass erhalten. Der Züchter sollte Dich darüber aufklären können, welche Impfungen bereits durchgeführt wurden und welche noch anstehen. In der Regel geben die Züchter ihre Welpen nur noch „gechipt“ ab, dass heißt dem Welpen wurde ein elektronischer Chip mit einer spezifischen Nummer unter die Haut implantiert. Der Chip kann mittels eines Lesegeräts abgelesen werden und dient dem Identitätsnachweis. Die Chipnummer befindet sich im Impfpass. Wenn Du mit Deinem Hund ins Ausland reisen möchtest, dann ist dieser Chip Pflicht!

Damit Welpi kräftig zubeißen kann

Dein Hundekind hat ein Milchgebiss mit insgesamt 28 Zähnen, das mit etwa 6 Wochen vollständig ausgebildet ist. Mit etwa 4-6 Monaten wird das Milchgebiss gegen ein bleibendes Gebiss ausgewechselt, das aus 42 Zähnen besteht.
Während des Zahnwechsels nimmt die Kauaktivität zu und es ist wichtig, den Welpen dabei mit geeigneten Kauartikeln zu unterstützen. Am Besten sind natürliche, also luftgetrocknete Kauartikel, die ihre natürliche Form noch haben (also keine Stangen oder Knochenformen etc.), da die geformten Artikel mit Gas behandelt wurden und oft ungesunde Zusätze enthalten..
Nicht nur während des Zahnwechsels sind geeignete Kauartikel wichtig, sondern während des gesamten Hundelebens. Sie dienen der Zahnreinigung und -pflege und sind (Kau)Grundbedürfnis und wichtige Beschäftigung zugleich. Außerdem läuft rechts und links entlang der Schnauze der Dickdarmmeridian, der durch Fressen, Kauen und besonders Nagen aktiviert wird und so die Verdauung anregt. Bei Verdauungsproblemen generell kann das Kauen/Nagen also unterstützend eingesetzt werden.

Riesen Wachstumsleistung

Dein Hundekind wird innerhalb eines Jahres fast seine gesamte Größe erreichen - sein Knochensystem hat demzufolge Schwerstarbeit zu leisten. Angemessene Bewegung ohne Überlastungen und eine artgerechte Ernährung mit einer optimalen Zusammensetzung unterstützt das (Knochen-) Wachstum.
Dein Welpe hat am Anfang noch ein embryonales Bindegewebe, aus dem eine noch unverkalkte Knochengrundsubstanz hervorgeht. Diese ist also noch relativ weich und reichert erst mit der Zeit Calciumphosphat ein, so dass der Knochen hart und stabil wird. Der Knochen wächst beim Jungtier sowohl in den Wachstums- als auch in im Bereich der Gelenksflächen. In den Wachstumsfugen und an den Gelenksflächen entstehen Knorpelzellen, die im Verlauf der Entwicklung in Knochenzellen umgewandelt werden. Erst gegen Ende der Wachstumsperiode verschließen sich auch die Wachstums- oder Epiphysenfugen der Knochen. Dies sind die letzten weichen knorpeligen Zonen, die bis dahin ein Längenwachstum ermöglicht haben. Überlastungen wie übertriebenes Rumtoben, Hoch- und Runterspringen oder gar Joggen und Radfahren können bleibende Schädigungen am Skelett hinterlassen - also Achtung und Fürsorge!

Die artgerechte Ernährung ist Eure gemeinsame Gesundheitsbasis

Während der Wachstumsphase ist die Zusammensetzung der Nahrung besonders zu beachten, denn sie sollte optimal auf die Bedürfnisse des Knochenwachstums eingestellt sein. Wichtig ist hier v.a. die richtige Mineralstoffzufuhr, vor allem das für das Knochenwachstum so wichtige Calciumphosphat-Verhältnis. Denn der Knochen wird erst hart und stabil, wenn er Calciumphosphat im richtigen Verhältnis anreichert. Der Mineralanteil von v.a. Phosphat und Kalzium  macht letztlich bis zu 50% der Knochensubstanz aus. Das Verhältnis von Calcium zu Phosphat sollte in der Nahrung bei 1,3:1 bis zu 2:1 liegen. Störungen in der Balance des Calciumphosphat-Stoffwechsels gibt es oft und werden besonders durch Fehlernährung mit schwer verdaulichem Trockenfutter, überdosierten Futterzusätzen sowie Bewegungsmangel und kurzzeitig zu starke Anstrengung begünstigt. Die Folgen eines falschen Calciumphosphat-Verhältnisses, also letztendlich einer falschen Ernährung können verschiedene Erkrankungen des Skelettsystems sein. Großwüchsige Rassen benötigen da eine besondere Nahrung, über die Du Dich beim Züchter oder auch bei einem Ernährungsberater erkundigen solltest. Ein langsames, behutsames Wachstum ist wichtig.

Meine Empfehlung ist ganz klar die Rohfütterung

Der Hund ist ein Beutetierfresser, der gesamte Verdauungsapparat des Hundes vom Gebiss bis zur Darmlänge (im Vergleich zu Pflanzenfressern derselben Größe ungefähr um die Hälfte kürzer), über die vom Hund bereit gestellten Verdauungsenzyme, ist auf Fleisch und weitere Bestandteile eines Beutetieres ausgelegt, z.B. Knochen, Fell, Mageninhalt. Eine artgerechte Ernährung bedeutet möglichst nahe an diese ursprüngliche Form der Nahrung heranzukommen.
Eine Rohfütterung oder BARF = Biologisch artgerechte Rohfütterung kommt dieser am nächsten. Hier fütterst Du eine Mischung aus frischem Rohfleisch, Knorpel, Innereien, Gemüse, aufgeschlossenem Getreide wie z.B. Reis sowie hochwertige Ölen und Algen. Jedoch gibt es dabei einiges zu beachten, denn die Zutaten sollten in einer ausgewogenen Kombination und vor allem in der richtigen Menge gefüttert werden. Lass Dich bei der Erstellung von Futterplänen von Experten (Tierheilpraktiker, die sich auf Ernährungsberatung spezialisiert haben und/oder spezielle Ernähungsberaterin/innen für Hunde) beraten.
Es gibt heute schon eine Reihe von Läden, in denen man vor Ort oder per Internet Barfmenüs bestellen kann. Für eine Vorratslagerung empfiehlt sich ein Gefrierschrank.

Solltest Du Dich gegen die Rohfütterung und für die Fütterung mit Fertigfutter entscheiden, dann achte unbedingt darauf, dass es ein hochwertiges und getreidearmes Fertigfutter ist. Bei der Deklarationen sollte an erster Stelle Fleisch stehen und zwar mindestens 60-70%! Bei einem hochwertigen Futter wird das Tier benannt, von dem das Fleisch stammt und auch die Art des Fleisches.
Bei Fertigfutter gilt: Nassfutter ist dem Trockenfutter deutlich vorzuziehen, weil es für den Hund leichter verdaulich ist! Trockenfutter biete Deinem Hund als Hauptmahlzeitbitte immer eingeweicht an. Für eine Trockenfutterration benötigt Dein Welpe ca. 12 Stunden Verdauungszeit, für eine Rohfütterung braucht er im Vergleich nur etwa die Hälfte der Zeit.
Gleich, für welche Fütterungsform Du Dich entscheidest: die Ernährung darf nie plötzlich umgestellt werden. Das bedeutet: zu Beginn gibst Du Deinem Welpen das vom Züchter verwendete Futter und mischst erst nach und nach das Futter Deiner Wahl darunter. So stellst Du Deinen Kleinen behutsam um und seine Verdauung kann sich langsam an das neue Nahrungsangebot anpassen. Bei einem 8 Wochen alten Welpen sind bei in Wasser eingeweichtem Trockenfutter sowie Nassfutter ca. 5, bei der Rohfütterung ca. 7 Fütterungen am Tag nötig. Mit 10 Wochen reduzierst Du die Fütterungen bei Trockenfutter (in Wasser eingeweicht) und Nassfutter auf 3 bzw. 5-6 bei der Rohfütterung. Dein Welpe darf dabei immer so viel fressen wie er möchte. Frisches Wasser sollte immer für ihn bereit stehen! Schokolade oder andere Süßigkeiten sind strikt verboten, genauso wie stark gewürzte Nahrungsmittel.

Parasiten wirkungsvoll bekämpfen

Das Problem bei Wurmkuren - sie wirken nicht prophylaktisch. Sie wirken also nur, wenn tatsächlich ein Wurmbefall vorliegt! Chemische Wurmkuren, vom Tierarzt verordnet, zielen auf die Abtötung der Würmer im Darm ab. Um Endoparasiten, die bekanntlich sehr widerstandsfähig sind, abzutöten, bedarf es starker chemischer Toxine, die natürlich auch für den Hund eine Stoffwechsel - und Darmschleimhautbelastung darstellen. Viele Nebenwirkungen sind möglich, wie z.B. vermehrter Speichelfluss, Hecheln, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Koordinationsstörungen und Lethargie. Zudem entwickeln sich durch zu viel angewendete Prophylaxe zunehmend Resistenzen, so dass, wenn wirklich ein Wurmbefall vorliegt, das Medikament nicht mehr greift.
Viel sinnvoller ist es daher, wenn ein Verdacht auf Wurmbefall vorliegt, oder wenn man einfach auf Nummer sicher gehen will, eine Kotprobe (Kot von drei hintereinander folgenden Tagen) beim Tierarzt abzugeben. Dieser bestimmt in kurzer Zeit über Mikroskopie (meist um die 10 Euro), ob Würmer oder Eier im Kot sind.
Wie kannst Du erkennen, ob Dein Hund von einem Parasitenbefall betroffen ist? Beobachte den Kot: ist er (wiederholt) schleimig, blutig, wässrig oder sind gar Würmer zu erkennen? Hat Dein Hund Durchfall? Bitte achte auch auf körperliche Symptome: Erbrechen, Kolikerscheinungen, aufgeblähter, druckempfindlicher Bauch, Abmagerung, Entwicklungsstörungen, struppiges Haarkleid bis hin zur Anämie, Rachitis, mangelnde Belastbarkeit, dies kann alles auf einen Parasitenbefall hindeuten.
Es ist immer möglich, dass Dein kleiner von Würmern befallen wird - also keine Panik. Dein Welpe bekommt keine Muttermilch, die ihn sonst sowohl mit Nährstoffen, als auch mit Antikörpern versorgt hat. Im neuen Zuhause erkunden Hunde ihre Umgebung intensiv, schnuppern und lecken an vielerlei Dingen (z.B. auch an Kot). Eine Futterumstellung, welche die Entwicklung der Darmflora beeinflusst, kann die Empfänglichkeit für Würmer ebenfalls erhöhen. Auch durch das Fressen von Aas, kleinen Beutetiere wie Mäusen oder durch die Fütterung mit rohem Fleisch können Würmer in den Organismus des Hundes gelangen. Flöhe können Würmer übertragen und werden bei der Fellpflege vom Hund  aufgenommen.
Bestätigt der Tierarzt einen Wurmbefall, der mit den klassischen Entwurmungsmitteln therapierbar ist: dann erst macht es Sinn, dem Hund eine Wurmkur zu verabreichen. Danach ist es jedoch ganz wichtig, die Darmflora des Tieres wieder aufzubauen und sein Immunsystem zu stärken. So können sich in Zukunft Parasiten nicht mehr so leicht einnisten. Zur Prophylaxe gegen parasitären Befall eignen sich daher bestens Aufbau und Pflege einer gesunden und damit widerstandsfähigen Darmflora und eines gesunden Immunsystems. Dafür eignen sich u.a. sehr gut Kräutermischungen, auch effektive Mikroorganismen, passende homöopathische Mittel und weitere Naturprodukte, wie etwa Heilmoor. Bei der individuellen Wahl und Verabreichung kann Dich der Tierheilpraktiker unterstützen.

Impfungen - nicht alles auf einmal!

Impfungen dürfen nur von einem Tierarzt vorgenommen werden.
Die Grundimmunisierung beim Welpen besteht in der Regel aus 1-2(3) Impfungen im Abstand von mehreren Wochen. Durch die Grundimmunisierung wird eine belastbare Immunität erzielt, die durch regelmäßige Auffrischimpfungen erhalten werden kann. Normalerweise bedeutet dies: Die Impfung erfolgt beim Welpen erstmals im Alter von acht Wochen, dann nach vier Wochen. Im Folgenden findest Du die Infektionskrankheiten beim Hund, gegen die der Welpe beim Tierarzt normalerweise im Zuge der Grundimmunisierung geimpft wird:

- Leptospirose: Impfung erstmals im Alter von acht Wochen, dann nach vier Wochen, danach jährliche Auffrischung.
 - Zwingerhusten: bereits eine Impfung schützt den Hund ein Jahr vor Zwingerhusten, auch durch lokale Applikation, z.B. in die Nase verabreichbar.
- Canine Parvovirose: Impfung erstmals im Alter von acht Wochen, dann nach vier Wochen, mit 16 Wochen und nach 15 Monaten, danach Impfintervalle von drei Jahren.
- Staupe: Impfung erstmals im Alter von acht Wochen, dann nach vier Wochen und nach 16 Wochen noch einmal. Ab dem zweiten Lebensjahr Wiederauffrischung im dreijährigen Rhythmus empfohlen.
- Hepatitis contagiosa canis (H.C.C.): Impfung erstmals im Alter von acht Wochen, dann nach vier Wochen, danach alle drei Jahre Auffrischung.
- Tollwut: Impfung erstmals im Alter von acht Wochen, dann nach vier Wochen, danach anhängig vom verwendeten Impfstoff, meist alle drei Jahre Auffrischung.
Mit Ausnahme der Tollwutimpfung für das europäische Ausland, hat man als Halter in Deutschland nicht die gesetzliche Pflicht, den eigenen Hund impfen zu lassen. Für Länder außerhalb der EU gelten jeweils individuelle Richtlinien, die Du bei Deinem Tierarzt oder beim Veterinäramt erfragen kannst.
Die meisten Tierärzte impfen mit Kombinationspräparaten, sprich den sog. 5-fach oder 6-fach Impfungen, in denen bereits alle oben aufgezählten Impfstoffe enthalten sind. Für einen Hund stellen diese Kombinationsimpfstoffe bzw. (meist eben dreimal hintereinander erfolgenden) Mehrfachimpfungen eine erhebliche Belastung dar und können ernste Probleme mit sich bringen. Zum Einen muss der Körper auf einmal mit unterschiedlichen Erregern fertig werden, zum anderen ist in Impfstoffen z.B. eine Quecksilberverbindung enthalten, die hochgiftig ist und das Nervensystem schädigen kann. Weitere chemische Zusätze können z.B. Autoimmunerkrankungen oder Epilepsie etc. auslösen. Und natürlich gibt es, wie bei uns Menschen auch, eine ganze Reihe von häufiger auftretenden Impfnebenwirkungen.
Einen ausführlichen und informativen Artikel gibt es darüber auf der Homepage:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfungen-tiere-ia.html, der u.a. auf dem Buch „Hunde impfen mit Verstand“ von Monika Peichl, ISBN-10: 3-9811259-0-8 basiert.
Ein Zitat daraus: „Wir sind nicht gegen Impfungen. Doch sind wir gegen überflüssige Impfungen, die zwar dem Tierarzt nutzen, unseren Tieren aber schaden.“
Generell ist also eine Impfung umso belastender für den Organismus, je mehr Impfstoffe sie enthält, weshalb – wann immer nötig – möglichst Einzelimpfungen verabreicht werden sollten. Es gibt die sechs oben aufgezählten Impfstoffe tatsächlich auch als Einzelimpfstoffe oder zumindest als 2-fach-Impfung (z.B. Kombinations-Lebendimpfstoff gegen Staupe und Parvovirose). Jedoch werden die Einzelimpfstoffe heutzutage so gut wie überhaupt nicht mehr verabreicht, sondern routinemäßig als Kombinationspräparate geimpft. Nur wenige Tierärzte führen die Impfstoffe noch einzeln (oder evtl. auf Anfrage) und es ist möglich, das Tier beispielsweise nur gegen Tollwut und Leptospirose zu impfen, wenn man sich dafür entscheidet. Gegen welche Infektionskrankheiten Du Deinen Welpen impfen lässt, ist Deine Entscheidung. Ich möchte hier kein Statement abgeben, was ich an Deiner Stelle für Impfungen vornehmen würde, berate Dich aber natürlich gerne dazu. Ich finde es bei diesem Thema ganz wichtig, sich selbst ausführlich darüber zu informieren und sich ein Bild davon zu machen, und dann auf dieser Basis zu entscheiden. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, sich beim Tierarzt darüber zu informieren, welche Infektionskrankheiten derzeit auf dem Vormarsch sind und welche für den Welpen tatsächlich tödlich enden können. Welpen aus dem Ausland sollte man prinzipiell gründlich beim Tierarzt untersuchen lassen. Dieser kann Dich auch dazu beraten, welche Infektionskrankheiten ggf. dort auftreten und welche gefährlich für Deinen Welpen sind.
Noch ein genereller wichtiger Tipp: Geimpft werden sollte Dein Welpe ausschließlich dann, wenn er vollkommen gesund ist! Der Tierarzt sollte ihn also vor der Impfung gründlich untersuchen und Dich ausführlich zu den verschiedenen Impfungen beraten und aufklären.

Helfer des Vertrauens

Tierarzt und Tierheilpraktiker können sich wunderbar ergänzen.  Für Dich und Deinen Welpen ist es in erster Linie wichtig, dass Ihr einen vertrauensvollen Ansprechpartner in Gesundheitsfragen vor Ort habt. Auch Hunde können krank werden und da ist es beruhigend zu wissen, wohin man sich wenden kann!
Naturheilkunde und Schulmedizin gemeinsam bieten für Deinen Welpen eine optimale Gesundheitsvorsorge.
Als Tierheilpraktikerin arbeite ich ganzheitlich und meine Aufmerksamkeit ist dabei in erster Linie auf die Zusammenhänge im Körper und der Stärkung der Selbstheilungskräfte gerichtet.

Zu guter Letzt noch ein ganz wichtiger Hinweis auf eine eine Notfallapotheke!

Auf der nachfolgenden Webseite findest Du eine Aufstellung wirksamer Mittel, mit denen Du Deinem Hund im Notfall schnell und zuverlässig helfen kannst!: http://www.berlin-tierhomoeopathie.de/hom_notfallmittel.html Gerne stimme ich mit Dir Deine Notfallapotheke noch einmal ab! Gerne bin ich auch bei weiteren Gesundheitsfragen für Dein Hundekind und Dich da!

Ivonne Cherubini


Kontakt:
 
Postanschrift:
Ulmenweg 5
78050 Villingen-Schwenningen
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07721 / 9163154
0179 / 2340695
homepage:
www.thp-cherubini.de/
Mail:
thp-cherubini@web.de

Vita

Jg. 1981, hat an der Universität Bonn Geologie/Paläontologie studiert. Bis 2014 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen GeoForschungsZentrum in Potsdam tätig und promovierte zum Dr.rer.nat. im Bereich 3D-Modellierung an der Universität Potsdam. Nach ihrer Promotion 2014 begann sie eine Ausbildung zum Hund-Mensch-Coach bei der Human- und Tierpsychologin Dr. Angie Mienk in Schweden und ihre Ausbildung zur Tierheilpraktikerin. Nach einem Praktikum in einer Kleintierpraxis war sie dort über ein Jahr als Mitarbeiterin tätig. Anfang 2017 eröffnete sie ihre mobile Tierheilpraxis. Ihre Arbeitsschwerpunkt sind: Klassische konstitutionelle Homöopathie, Biochemie nach Schüßler, Bach-Blütentherapie und Australische Buschblüten-Therapie. Daneben arbeitet sie als Dozentin an den Paracelsus Schulen und bietet Seminare für Tierhalter, z.B. zu den Themen artgerechte Tierernährung und Haltung bei Kleintieren sowie naturheilkundliche Behandlungsmethoden an.